Geschichte (tabellarisch)

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Geschichte (tabellarisch) 2017-02-12T23:51:11+00:00

1894

Schlosser- und Mechanikermeister Jakob Kachelmann gründet eine Kunst- und Bauschlosserei in der „Burgschmiede am Jakobsberg“ in Bamberg. Er spezialisiert sich auf die Reparatur, Modernisierung und Anfertigung von Turmuhren (darunter die Turmuhr des Bamberger Kaiserdoms).

1911

Verlagerung der Werkstatt in das Bamberger Mühlenviertel (Geyerswörthstraße). Die Nutzung der Wasserkraft zum Drehen und Fräsen ermöglicht die maschinelle Herstellung von Zahnrädern.

1919

Eintritt des ältesten Gründersohnes Andreas Kachelmann als Gesellschafter in den väterlichen Betrieb, der fortan als „J. Kachelmann & Sohn“ firmiert. In den 1920er Jahren verlegt sich der Betrieb auf die Reparatur von Getrieben und Kupplungen von Fahrzeugen aller Fabrikate und wird zum Spezialbetrieb für die Herstellung von Autoersatzteilen – der in dieser Zeit einzige in ganz Nordbayern.

1935

Nach dem Tod des Firmengründers Jakob Kachelmann tritt sein jüngster Sohn, ebenfalls mit Namen Jakob, in das Unternehmen ein und übernimmt die kaufmännische Leitung. Jakob ist 17 Jahre jünger als sein Bruder Andreas. Das Unternehmen hat sich nun im Maschinenbau und im spezialisierten (Groß-)Getriebebau bestens etabliert.

1938

Ab 1938 reichen die Platzverhältnisse am Standort in der Bamberger Innenstadt trotz Zukaufs und Anmietung umliegender Immobilien nicht mehr aus. Es beginnt der Aufbau des Werks in Strullendorf.

1942

Während des Zweiten Weltkriegs entwickelt Kachelmann zusammen mit der Abteilung „Schiffbau-Elektrik“ von Siemens den Antrieb für den Luftmast-Schnorchel von U-Booten.

1945

Die letzten Kriegsmonate führen zu katastrophalen Schäden sowohl in den Werksteilen in der Bamberger Innenstadt als auch in Strullendorf. In der unmittelbaren Nachkriegszeit repariert Kachelmann durch Kriegseinwirkung zerstörte Stellwerke der Deutschen Bahn.

1950

In der deutschen Wirtschaft herrscht ein enormer Bedarf an Großgetrieben. Dies führt zu einer regen Bautätigkeit bei Kachelmann in Strullendorf. Fabrikationshallen 2, 3 und 4 werden errichtet.

1964

Verlagerung der gesamten technischen und kaufmännischen Verwaltung nach Strullendorf. Neben einem vierstöckigen Verwaltungsgebäude werden weitere drei Fertigungshallen errichtet. Schließlich zieht die gesamte Produktion ebenfalls nach Strullendorf um. Kachelmann-Getriebe werden weltweit im Anlagenbau eingesetzt.

1974

 Jakob Kachelmann gründet die 1. Niederlassung in Österreich, die KACHELMANN GETRIEBE Austria – das Werk Rietz/Tirol

1978

Das Unternehmen wird von der Firma Weiler übernommen. Am Standort Strullendorf werden weiterhin Sondergetriebe produziert, die Bereiche Extruder und Kalandergetriebe ausgebaut.

1978

 Karlheinz Kachelmann und seine Frau Christl übernehmen das Werk Rietz/Tirol

1989

Familie Karlheinz Kachelmann kauft das Werk in Strullendorf zurück. Es folgt eine Modernisierung des veralteten Maschinenparks, zwei neue Montage- und Fertigungshallen werden errichtet. Die Härterei wird modernisiert, eine neue ERP-Software eingeführt. Es beginnt die Prototypenfertigung von Windkraftantrieben. Für die Bundesmarine werden Hubschrauberverfahranlagen entwickelt.

1992

Übernahme des renommierten österreichischen Getriebeherstellers Noricum Cless in Graz.Weiterentwicklung Rührwerksoben- und Untenantrieben für Kessel bis 100 m³

1994

Der Produktionstandort Strullendorf wird reduziert auf Großzahnräder und Getriebemontagen.

1995

Dipl.-Kffr. Andrea Kachelmann wird Geschäftsführerin der Kachelmann Getriebe Vertriebs- und Konstruktions-GmbH
Entwicklung, Konstruktion, u Fertigung von Sondergetrieben bis 20 t für alle industriellen Branchen
Weltweiter Service für KACHELMANN und WEILER Getriebe

1998

Das Werk Graz feiert seinen 100 jährigen Geburtstag

2000

Die Werkseinrichtungen in Österreich werden verkauft.
Kachelmann bündelt seine Produktion und Verwaltung in Strullendorf bei Bamberg.

2003

 Alexander Kachelmann von Colberg tritt als Prokurist in das Unternehmen ein.

2006

Umzug in die neuen Werkshallen und Verwaltungsgebäude.
Einweihung des neuen Getriebeprüfstandes.

2008

Die Ausbildung eigener Lehrlinge wird weiter ausgebaut.
Kachelmann investiert in Lehrlingsmaschinen und Fortbildungen.

2010

 weltweit sind über 500.000 Kachelmann Getriebe im Einsatz.

2012

Einführung einer 3-D-CAD Software zur Getriebeentwicklung und -konstruktion.
Umfangreiche Investitionen im Bereich Hardware/Software in allen Abteilungen…. wir arbeiten an den nächsten Meilensteinen der Firmengeschichte

Titelbild oben: Getriebemontage 1967